Hummeln im Hintern…

…oder auch: Just another manic Sunday.

Und deshalb gibt’s jetzt einfach einen neuen Blogpost. Gewöhnt euch nicht dran. Ich geb mir noch drei, vielleicht vier Wochen, dann schwindet mein Interesse an der Tipperei auch wieder.
Ganz bestimmt.

Jedenfalls…

Die Umstellung auf Sport-Füchsin ist noch keine Woche her und ich merke bereits, dass sich der Geist an die erste Hälfte von 2016 und die Auswirkungen von Bewegungsmangel auf mein Verhalten zurückerinnert.
Bedeutet im Grunde: Ich bin heute die personifizierte Unausstehlichkeit.
Ja, okay, das bin ich öfter. Ich weiß. Aber heute liegt es ganz klar am Bewegungsdrang und das ist dann doch ein ziemlich schönes Gefühl.

Ich war diese Woche endlich wieder laufen, zwei kurze Ründchen, in einer Geschwindigkeit, bei der ich mich pudelwohl gefühlt habe. Auf der Uhr ließ ich mir lediglich Herzfrequenz und Zeit anzeigen – warum sollte ich mich auch von Geschwindigkeit und Kilometerzahl unter Druck setzen lassen?
So lief ich locker vor mich hin, einmal dreieinhalb und einmal viereinhalb Kilometer, und genoss einfach die Kälte und die Bewegung. Es war schön, es hat Spaß gemacht, ich hab beide Male gedacht: ‚Och… Eigentlich hättest du auch noch weiter gekonnt.‘
Kurzum: Ich bin sehr zufrieden und möchte am liebsten schon wieder die Laufschuhe schnüren und durch den Park und den Schnee toben.

Da die Knie ja aber noch eine Weile halten sollen, ist es wohl besser, weiterhin wenigstens einen Tag Pause zwischen meinen kleinen Laufeinheiten zu lassen.

Also sitze ich jetzt hier rum und grantele so vor mich hin.
Ich mag Sonntage, aber ich werde gnatschig, wenn nichts passiert. Und leider ist das heute der Fall. Bis auf eine minikleine Krafteinheit steht nichts im Plan und ich hab mich aus lauter Frust fast schon wieder für zwei Wettkämpfe angemeldet. Zum Glück nur fast.
Vorerst.

Aber etwas ist anders.
Eigentlich, ja eigentlich bin ich ein ganz schlimmer Langeweile-Esser. Wenn ich viel rumsitze und keine richtige Aufgabe habe, schaufel ich im Grunde alles in mich rein, was irgendwie in Reichweite ist.
Ein bisschen so wie Kamaji bei Chihiros Reise ins Zauberland.

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Was mir dahingehend schon im letzten Jahr auffiel: Je inaktiver ich bin, desto mehr Blödsinn ist dabei, desto mehr Heißhungerattacken habe ich, desto mehr Appetit habe ich auf Ungesundes und desto häufiger gebe diesem Appetit dann auch nach.
Was das für mich in den letzten Monaten bedeutet hat, brauch ich wohl nicht weiter auszuführen.
Interessanterweise bewirkt gesteigerte Aktivität aber auch verminderten Appetit auf frittierte, überbackene oder grundsätzlich fettig-versalzene Dinge. Das heißt im Klartext, dass der Ofenkäse, auf den ich mich seit zwei Tagen gefreut habe, heute einfach nach der Hälfte nicht mehr geschmeckt hat. Und nicht nur das, ich hab Heißhunger auf Salat, auf Müsli, auf Möhrchen mit Quark.

Und jetzt sitze ich hier, an einem Sonntagabend, den ich sonst am liebsten mit drei Burgern und einem Blech Pommes verbracht hätte, denke über Gemüsesticks und Zartbitterschokolade nach und schäle mir Orangen.
Die sind ja auch süß, wer braucht da schon Gummitierchen und dann ist da ja noch die Sache mit dem Vitamin C!
Zusätzlich freu ich mich wie verrückt auf’s heutige Sportprogramm.

Einfach total bescheuert.

Bin da nur ich so kaputt? Muss ich mir Sorgen machen? Oder ist das einfach ganz normal?

5 Kommentare zu „Hummeln im Hintern…“

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