Eingewöhnungsphase, Kapitel: Sport.

Was ich an Magdeburg mit am meisten vermisse, sind die Kurse beim SPOZ – dem Sportzentrum der Uni. Irgendwie hab ich die meisten Nachmittage meiner Studienzeit schwitzend in den Kellerräumen der SH3 oder in der SH2 verbracht – und ich bereue nichts! Höchstens vielleicht, dass ich seit nunmehr vierzehn Monaten schon darauf verzichten muss und mir das so gar nicht in den Kram passt.

Jedenfalls; die Kurse fehlen mir und das nicht zu knapp. Feste Trainingszeiten motivieren einfach mehr als die Aussicht auf einen Abend allein zwischen Theraband und Kurzhanteln auf dem Wohnzimmerfußboden.

Und da ich schon grandios daran gescheitert bin, hier in Leipzig dem Cheerdance nachzugehen und/oder mit einer Kampfsportart anzufangen, denke ich einfach mal um, denn irgendwie (…irgendwo…irgendwann…) muss ich hier ja mal ankommen. Wenn schon nicht mit heimischen Wohlfühlgefühlen, dann doch wenigstens sportlich. Immerhin hab ich mich ja mittlerweile auch mit den hiesigen Laufstrecken arrangiert.

Am Wochenende war ich in München, ich war dort zweimal laufen, einmal davon mit dem Laufmotivator im Perlacher Forst und das scheint mir einen ordentlichen Powerschub verpasst zu haben. Ich bin zwar heute todsterbensmüde von der Fahrt und der kurzen Nacht, aber ich bin trotzdem auch verdammt hibbelig – ganz ohne Koffeinzufuhr!

Und diesen Elan sollte und werde ich heute einfach mal ausleben und nach der Arbeit ein Probetraining im Fitnessstudio absolvieren. Es steht eh Krafttraining im Trainingsplan, das sollte also passen.

Ich gebe zu, dass ich kein sonderlich großer Freund von solchen Einrichtungen bin. Aber auch in Hinblick auf den kommenden Herbst ist das Vorhaben wohl gar keine dumme Idee. So sehr ich den Herbst mag: Ich hab eben auch zweistündige Radeinheiten im Halbmarathonplan und wer will die schon im strömenden Regen fahren…

Schauen wir also heute mal, wie das so wird. Ich hab mir das Leipziger FitX rausgesucht (auch, weil ich da in letzter Zeit ständig mit dem Zug dran vorbeigefahren bin). Das Studio gibt es hier erst seit Kurzem und das Angebot reizt mich schon sehr. Außerdem bräuchte ich nur 10 Minuten mit dem Fahrrad, ein weiterer Tritt in den Hintern meines Schweinehundes.

Hoffentlich frustriert der Besuch nicht zu sehr, sodass ich – sollte es nicht passen – immer noch genug Motivation hab, andere Einrichtungen zu testen, bis ich was passendes gefunden hab.

Denn ich hab Bock. Ich hab einfach tierisch Bock.

Ein Gedanke zu „Eingewöhnungsphase, Kapitel: Sport.“

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