Ein paar Worte in eigener Sache

Es geht bergauf – und das mal im positiven Sinne, statt unter großer Anstrengung.

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist es mir in der letzten Zeit schon ziemlich gut ergangen. Das Jahr plätscherte bisher so vor sich hin und es läuft – bis auf die ganz normalen, alltäglichen Macken und Miseren – alles einfach wunderbar.

Die Masterarbeit ist endlich Geschichte (Ich kann es immer noch nicht glauben…), das Studium überstanden und bestanden (Woohoo!) und der Kopf ist endlich wieder frei. Frei für viele Flausen, frei zum Durchatmen und frei für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.
Ich habe endlich Zeit für die vernachlässigten Bücher, für die wichtigen Menschen, für Urlaub, für die letzten Umzugskartons, die sich noch immer stapeln – und für ganz viel Sport.

Ich weiß nicht, was davon mir derzeit am meisten Spaß macht, Fakt ist, dass es besonders mit dem Training seit Jahresbeginn äußerst gut läuft.

Der Rennsteigplan passt mir gut in den Tagesablauf und bisher halte ich mich auch noch ganz gut daran. Und obwohl mir noch immer meine Kurse aus Magdeburg fehlen, klappt das mit den Kraft- und Stabi-Übungen mittlerweile ganz gut. Es pendelt sich eben alles ein, ich muss nur dran bleiben. Slow and steady.
Dazu kommt mein tägliches stumpfes Treppengelatsche bei der Arbeit (immerhin fast 650 Stufen täglich rauf und wieder runter) und die tägliche Arbeitswegradelei, die mir – ich musste einfach mal nachzählen – bis heute bereits fast 400 km in die Statistik gespült hat.

Es ist weder wahnsinnig viel noch intensiv, was ich derzeit so trainiere, aber ich bilde mir einfach ein, dass schon allein die Regelmäßigkeit der Bewegung sich positiv auf mich, auf meinen Trainingseffekt und auch auf meinen Alltag auswirkt.

Und wisst ihr, ich habe seit wirklich langer Zeit mal wieder das Gefühl, ein wenig Glück zu haben im Leben. Die Sonne scheint, ich habe einen wunderbaren (Lauf-)Partner an meiner Seite und ich erhalte enorm viel Unterstützung und Zuspruch für das, was ich tu. Das ist alles völlig neu für mich, aber schlecht fühlt es sich nicht an. Kein Stück.
Im Gegenteil, die Motivation ist Balsam für die Seele und treibt mich tatsächlich gut an.

Für die Zeit bis zum Rennsteig ist auch noch ein weiterer kleinerer Wettkampf geplant, der vielleicht nicht ganz in den Plan passt, auf den ich mich aber schon seit meiner Teilnahme im vergangenen Jahr freu, und da der Laufmotivator gesagt hat, dass der Plan eher als Richtwert zu sehen ist und ich auch ein bisschen dran rumschrauben darf, dürfte das schon klargehen.
Zudem musste ich in der letzten Woche verletzungsbedingt sowieso vom Plan abweichen. Mit schmerzender Achillessehne darf man nämlich nicht laufen, das hab ich jetzt auch gelernt. Und die Ruhe scheint meinem Körper ganz gut getan zu haben, zumindest haben sämtliche Testläufe seitdem mehr als gut funktioniert und ich bin selbst ein wenig überrascht, was ich so alles leisten kann.
Und vielleicht, vielleicht, vielleicht wird es doch gar nicht so langweilig, im Mai zwei bis drei Stunden durch die Gegend zu eiern. Jedenfalls freue ich mich mittlerweile schon fast ein bisschen auf den Halbmarathon. Aber nur ein bisschen. Wir wollen es ja nicht direkt übertreiben.

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